Die Geschichte des Hof Meyer zu Borgsen


Der Hof Meyer zu Borgsen wird heute von Oda und Rüdiger Bobbert als Biolandhof bewirtschaftet. Wie bei einem Meierhof üblich, mussten zur Zeit des Meierrechts Abgaben an den Bischöflich-Paderbornischen Haushalt geleistet werden. Anfangs wurde mit Waren wie Getreide, Tieren o.ä. bezahlt, später dann mit Geld. Außerdem musste der Besitzer mit seinen Pferden landwirtschaftliche Arbeits- und Transportdienste ausführen.

Der Hof Meyer zu Borgsen war zur damaligen Zeit nach Meyer zu Olderdissen und Meyer zu Bentrup der drittgrößte Meierhof in der Region. An ursprünglichen Gebäuden sind nur ein Backhaus, der Eberstall, der alte Sauenstall und die alte Hofmauer, die bis heute das gesamte Hofgelände umschließt, übrig geblieben.

Bis zur Übernahme durch die Familie Bobbert wurde auf dem Hof Milchwirtschaft betrieben. Im Jahr 1964 wurde das Haupthaus durch ein Feuer komplett zerstört, aber schließlich durch einen Neubau ersetzt. 

Im März 2000 pachteten Oda und Rüdiger Bobbert schließlich den Hof Meyer zu Borgsen. Der ehemalige Kornspeicher wurde zur Wohnung umgebaut, der Kuhstall umgebaut und dort wo sich einmal der Melkstand befand, begann mit dem ersten Hofladen der Einstieg in die Direktvermarktung. Auf den hofeigenen Flächen bauten Bobberts zunächst Gemüse und an. Zwei Jahre später pachteten sie weitere Flächen und ein Wirtschaftsgebäude des nahe gelegenen Hofes Hinney hinzu. Damit verdoppelte sich die zu bewirtschaftende Fläche.

Auch die Zahl der Tiere stieg: Aus anfangs 100 wurden 300 Gänse, die Zahl der Schweine hat sich auf  45 vergrößert und aus vier Rindern ist eine Herde von über 25 Wiederkäuern geworden. 

Inzwischen verfügt der Biohof Bobbert über ca. 80 Hektar Betriebsflächen. Der Hofladen wurde im Jahr 2005 vergrößert und mit ihm das Angebot an frischem Obst und Gemüse sowie die Vielfalt bei Käse, Wurst- und Fleischwaren.

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